Liebe Gwennis,

vorletzte Woche haben wir unseren ersten Gig seit längerer Zeit gespielt und es war uns wieder ein echtes Fest 🙂

Gleich mal vorweg seht ihr schon mal das coolste Bild des Abends. Entstehen konnte es nur, weil das Musichouse unmittelbar vor dem Konzert noch Handwerker im Haus hatte, um ein Wasserproblem an der Bar zu lösen. Bestes Design-Konzept für eine Show seit langem 😛

Den Abend eröffnet hat Nik Namuri, der Richy als Special Guest ankündigte. Zusammen haben die beiden ein paar Nummern gespielt und dabei gut gelaunt Kapitalismus und Autokraten kritisiert – wie man das eben so macht im links-grün-kommunistischem Graz.

Danach durften wir die Bühne übernehmen. Für uns war der Abend nicht nur wunderschön wie immer, sondern auch besonders, weil wir gespürt haben, wie gut wir uns als Band gerade aufeinander einlassen können und das trotz ziemlich turbulenter Lebensumstände in Teilen der Band. Es hat uns auch einmal mehr gezeigt: Genau das wollen wir machen. Wir haben das Potential, das es braucht. Jetzt gilt es nur noch Arbeit in die anstrengenden Sachen wie Fotoshootings, Audio- und Video-Recordings zu stecken. Falls das hier jemand Lokales liest und denkt, er / sie könnte uns dabei in irgendeiner Art und Weise behilflich sein, kontaktiert uns bitte gerne.

Des Weiteren war es schön zu sehen, dass Menschen bereit sind, Eintritt für uns zu zahlen. Das klingt ziemlich banal, ist aber in der heutigen Welt der entscheidende Faktor für das langfristige Überleben einer Band. Bei diesem Event waren wir der Veranstalter und da ist es nicht vollkommen irrelevant zumindest die Kosten wieder reinbekommen.

“Applaus ist das Brot des Künstlers” heißt es, aber bis man heutzutage (außerhalb von viralen TikToks) Applaus oder Brot ernten kann, muss man schon mit einem ziemlichen großen Sack voller Münzlinge in Vorkasse treten. Hier sei aber unbedingt erwähnt, dass das Musichouse tatsächlich gar kein Geld wollte, außer für die Getränke. Damit gehören sie bedauerlicherweise zu einer aussterbenden Art an Lokalen, die lokale Indie-Szene wirklich schätzen, ehren und fördern.

Wie auch immer; gekrönt wurde der Abend von Boing Flip, die die Bude danach ordentlich gerockt haben und die übrigens auch wieder nach uns bei der Abnormal Sound Zone spielen werden. Also kommt vorbei und erlebt uns auf einer richtig fetten Bühne in St. Ostwald Sankt Oswald bei Plankenwarth (gleich neben Gösting)!

Danke nochmal an alle, die da waren 🙂

Eure Gwendolinos

P.S. Wir haben dank unser hauseigenen T-Shirt Produktion (siehe Merch-Blogpost) leider gelegentlich Engpässe bei einzelnen Größen oder Farben. Es gibt ab sofort die Möglichkeit, Farben und Größen für T-Shirts / Tops unter merch@gwendolin.at für ein Konzert vorzubestellen und dann werden Kat und Matthias fleißig drucken. Wenn es nicht passt, ist es auch nicht schlimm, dann gibt es beim nächsten Mal eine andere Option.

PP.S. Richys Kommentar aus dem Off: Wenn alle einen Tag vor den Konzert bestellen, wird sich das ehr nicht rechtzeitig ausgehen.