Strophe 1
Es wird langsam spat,
die Augen werdn schwer,
das Bett ruft di,
es ziaht di eini,
der tog war long und schwer.
Du kuschelst di unterd deckn,
mochst die Augn zua,
das Lond der Traeume,
es ruaft di zu sich,
Guat nocht und schlof guat.
Refrain
Weit, weit weg
am wuelden Meer
der Wind blost so stork her.
Die Hoar die wehn,
die Welln gehen,
du schmeckst das Soiz so sehr.
Du schaust in die Ferne,
du host a Fernweh,
dei Herz wird ach so schwer.
Wohins die ziacht,
du wastas nid,
vielleicht ind gruene Berg.
Strophe 2
Du mochst die Augen zua und
gleich drauf wieder auf.
Auf amol
stehst in am Tol,
ois grian, schof und kiah.
Du atmest tiaf die Luft ein
Kraiter so fein,
du drahst di um,
siachst ein Berg,
steig ma auf seis drum.
Refrain
Da Weg is echt a steiniga,
es wird so karg da ob,
Schritt um Schritt tuast weitagehn,
du wuelst no so viel sehgn.
Kummst am Pass aus,
schaust in die Weitn,
siachst a schene Stadt.
Nah am Meer und in da Fern,
da waratsd du hiaz gern.