Strophe 1

Was hom wir fia a guades Lebn?
Von Kaviar und Gold umgeben.
Do sperrn wir doch a Sklavin ein.
Sie sull des Gold vermehren, fein.
Sie woaß net wos sie tuan sull,
eingsperrt in am Kämmerlein.
Sie bet schua olle Götter und Teifln an.

Plötzlich steht do wirklich a klaner Monn.

Refrain

Der Rumpel mocht des Gold!
Der Rumpel mocht des Gold!
Der Rumpel mocht des Gold,
aber er wird schlecht bezohlt.

Er wül net a Holsbond,
er wül net an Ring,
er wül nur der Königin ihr Kind!

Strophe 2

Was is des fia a schiana Tog?
Des erste Königskind is do.
Das gonze Land vor Freud erzückt.
Vor allem Rumpel tanzt vor Glück:
“Herzlichen Glückwunsch Königin,
wo ist jetzt mein Lohn geblieben?”

“Bitte, bitte hilf mir!
I geb doch sicher nit mei Kind her.”
F
“Ach gut, dann musst halt meinen Namen raten.
Du wirst. Niemals. Draufkommen. Auch nit noch drei Tog!”

Refrain

Der Rumpel mocht des Gold!
Der Rumpel mocht des Gold!
Der Rumpel mocht des Gold,
aber er wird schlecht bezohlt.

Er wül net a Holsbond,
er wül net an Ring,
er wül nur der Königin ihr Kind!

Erzählung

Ein kurzes Intermezzo des Erzählers…

Bridge 1

Golbrian & Tiboratz? – Nein, so heiß ich nicht!
Willibold & Lumpenbart? – Nein, so heiß ich nicht!
Hunzenklotz & Rübengsicht? – Nein, so heiß ich nicht!
Nesselbold, Heribert? – Nein, so heiß ich nicht!

Erzählung

“Ach, wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!”
Es folgt ein weiteres kurzes Intermezzo des Erzählers…

Bridge 2

||: Der Rumpel zum Stiel
Der Deckel zum Topf
Das Wasser zu Stein
Und das Brot in den Kropf :|| x3

Das Stroh werde Gold
Das Kind werde hold
Denn was mir versprochen
Das komme ich holen!

Refrain

Der Rumpel mocht des Gold!
Der Rumpel mocht des Gold!
Der Rumpel mocht des Gold,
aber er wird schlecht bezohlt.

Er wül net a Holsbond,
er wül net an Ring,
er wül nur der Königin ihr Kind!