Sie lebte dort an einem Ort,
fern ab der Heimat,
ganz weit fort.
Zu helfen dem Kind in Not und Leid,
es zu unterrichten
War sie bereit
Doch niemand baut ein Denkmal ihr,
Und niemand schreibt “Ohh, Sie war hier”,
Niemand gießt Wörter in Metall,
Niemand schildert ihren Fall.
Gab ihre Jugend nicht aus Tugend,
sondern Mitgefühl,
kein Ruhm vermutend.
Das Kind es lernt die Mutter erkrankt,
das Geld es fehlt,
das Wasser schwand.
Doch niemand baut ein Denkmal ihr,
Und niemand schreibt “Ohh, Sie war hier”,
Niemand gießt Wörter in Metall,
Niemand schildert ihren Fall.
Krieg, Gewalt, Neid,
Aberglaube, Unwissenheit,
Machtspiele von Reichen,
Abwasser, Müll und Seuchen,
Armut, Elend, Not,
Tragen die Schuld
an des Kindes Tod!
Sie bleibt dort an jenem Ort,
spendet nun Hoffnung
und sich‘ren Hort.
Sie Lehrt und Singt,
Sie Spielt und ringt,
in Gedenken
an das Kind.
Dies Lied baut nun ein Denkmal ihr,
Will singen ‚Ohh Sie war hier!‘,
Gießt ihren Namen in Metall,
Berichtet euch von ihrem Fall.
Was hom wir fia a guades Lebn?
Von Kaviar und Gold umgeben.
Do sperrn wir doch a Sklavin ein.
Sie sull des Gold vermehren, fein.
Sie woaß net wos sie tuan sull,
eingsperrt in am Kämmerlein.
Sie bet schua olle Götter und Teifln an.
Plötzlich steht do wirklich a klaner Monn.
Der Rumpel mocht des Gold!
Der Rumpel mocht des Gold!
Der Rumpel mocht des Gold,
aber er wird schlecht bezohlt.
Er wül net a Holsbond,
er wül net an Ring,
er wül nur der Königin ihr Kind!
Was is des fia a schiana Tog?
Des erste Königskind is do.
Das gonze Land vor Freud erzückt.
Vor allem Rumpel tanzt vor Glück:
“Herzlichen Glückwunsch Königin,
wo ist jetzt mein Lohn geblieben?”
“Bitte, bitte hilf mir!
I geb doch sicher nit mei Kind her.”
F
“Ach gut, dann musst halt meinen Namen raten.
Du wirst. Niemals. Draufkommen. Auch nit noch drei Tog!”
Der Rumpel mocht des Gold!
Der Rumpel mocht des Gold!
Der Rumpel mocht des Gold,
aber er wird schlecht bezohlt.
Er wül net a Holsbond,
er wül net an Ring,
er wül nur der Königin ihr Kind!
Ein kurzes Intermezzo des Erzählers…
Golbrian & Tiboratz? – Nein, so heiß ich nicht!
Willibold & Lumpenbart? – Nein, so heiß ich nicht!
Hunzenklotz & Rübengsicht? – Nein, so heiß ich nicht!
Nesselbold, Heribert? – Nein, so heiß ich nicht!
“Ach, wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!”
Es folgt ein weiteres kurzes Intermezzo des Erzählers…
||: Der Rumpel zum Stiel
Der Deckel zum Topf
Das Wasser zu Stein
Und das Brot in den Kropf :|| x3
Das Stroh werde Gold
Das Kind werde hold
Denn was mir versprochen
Das komme ich holen!
Der Rumpel mocht des Gold!
Der Rumpel mocht des Gold!
Der Rumpel mocht des Gold,
aber er wird schlecht bezohlt.
Er wül net a Holsbond,
er wül net an Ring,
er wül nur der Königin ihr Kind!
Wos bringt ma mehr Zeit,
wo rinnt sie hin?
Wos sui I mochn?
Bleib’n wie I bin?
Ändern is schwer,
denk I ma oft,
donn bleib I doch gleich,
jo, so hob I ma’s leicht gmocht.
I schau in’d weiten, I denk’s ma moi durch.
Owa da Mut verlosst mir sufurt.
I denk ma oft,
Bin I do richtig?
Donn steh ich stüll,
wie im Nebel ohne Licht.
Kimm I net viari
und bin frustriert,
Wos solls? denk I und
hob’s net kapiert.
Jo, I suit mi auf die Sock’n moch’n,
und net immer stüllsteh’n, ohne Sinn …
Oba I konn net, es bleibt hort,
I bin a Anker, des Leben nimmt’s ma net o.
Owa, es geht weita,
die Zeit vageht, a wenn ma afoch nur stillsteht,
Joooo, afoch nur stuellstehn,
des moch’n alle so gern – eh so gern,
so erbärmlich sullt ma net werdn!
Owa, Jo,
do kummt die Sunn ausse,
streichelt ma in Kopf küsst mi sanft.
Owa, Jo,
do kummt die Sun ausse,
es is jo gonz schen do, donn bleib I a.
Wo bin I denn jetz?
Wo ziacht’s mi grod hin?
I schau in die Sun
und denk ma, I bin dumm.
Hob I ka Sunn’ brüll’n,
I werd jo glei blind,
A scheiß drauf,
I bin ja a ka kind mehr.
I konn nochdenk’n wia a normaler Mensch
und die Konsequenzen Check’n.
Trotzdem bleib ma do steh’n
wo ma san,
Denn da Stüllstand is des
wo ma uns wohlfühln,
Ois wiedaholt sie,
ois bleibt gleich,
Es is oiso eh wuascht,
es is jo nix neichs
Jo, zspät is nie sog’n olle,
schau die gonz’n Soch’n noch,
de vorbeizog’n sin’.
Leanan tua ma trotzdem nix,
wir sen jo anker,
des lebn nimmts uns net ob.
Oiso jetzt, wieda
von vurn denkn, nix tuan und stüllstehn
Joooo, olles vageht,
des is a guat so, I wüll net ewig leid’n,
irgendwonn is es vorbei!
Owa, Jo,
do kummt die Sunn ausse,
streichelt ma in Kopf küsst mi sanft.
Owa, Jo,
do kummt die Sun ausse,
es is jo gonz schen do, donn bleib I a.
Ich bin am ausgeh’n, sie ist schon da.
Wir tanzen, wir lachen, wir sind uns so nah.
Weiß sie wie ich fühle? Fass ich mir den Mut?
Der Abend vergeht. Es bleibt nur die Glut.
Wir kennen uns nicht lang. Sie war einfach da.
In meinem Leben, so als ob es nichts war.
Wir verstanden uns prächtig. Die Gefühle waren mächtig.
Ich ging ihnen nie nach, doch der Pfeil traf.
Ich kann ihr nicht aus dem Wege gehen.
Versuche ich’s dennoch, Sie kreuzen sich doch.
Ich treff sie wieder und ich will mehr.
Das Feuer es lodert ich lieb sie so sehr!
Es ist ein unsicht’ Liebesband!
Es hält uns fest in der Hand.
Es uns zärtlich umwickelt,
doch stets ungesehen, wild weiterwachsend,
es gibt kein entfliehen.
Es ist ein unsicht’ Liebesband!
Berauschender Zaubertrank.
Auch wenn wir uns winden,
es gibt kein Entschwinden,
die Verbindung wird stärker.
Sie lebt.
Ich wünscht’, ich könnt sie sehen.
Einfach nur zu ihr gehen.
Beim nächsten Mal ausgeh’n, ist sie wieder da.
Weiß sie wie ich fühle? Wir sind uns so nah.
Mein Herz das schlägt schneller. Ihr lachen erschallt.
Der Abend vergeht und mein Wunsch er verhallt.
Ein weit’res Mal der Zyklus beginnt.
In dem ich schwer um den Schlaf ring.
Mein Kopf wird nicht leise. Er spielt mir die Weise,
zu der wir tanzten immer noch.
Ein weit’res Mal mein Verstand ist nicht klar.
Die Gedanken sie kreisen, bei Tag und bei Nacht.
Ich zähle die Tage, bis ich mich wage,
ob ich es ihr sage, ich weiß es nicht!
Es ist ein unsicht’ Liebesband!
Es hält uns fest in der Hand.
Es uns zärtlich umwickelt,
doch stets ungesehen, wild weiterwachsend,
es gibt kein entfliehen.
Es ist ein unsicht’ Liebesband!
Berauschender Zaubertrank.
Auch wenn wir uns winden,
es gibt kein Entschwinden,
die Verbindung wird stärker.
Sie lebt.
Ich wünscht’, ich könnt sie sehen.
Einfach nur zu ihr gehen.
Es ist ein unsicht’ Liebesband!
Es hält uns fest in der Hand.
Es uns zärtlich umwickelt,
doch stets ungesehen, wild weiterwachsend,
es gibt kein entfliehen.
Es ist ein unsicht’ Liebesband!
Berauschender Zaubertrank.
Auch wenn wir uns winden,
es gibt kein Entschwinden,
die Verbindung wird stärker.
Sie lebt.
Ich bin beim ausgehen und sie ist schon da.
Weiß sie wie ich fühle? Wir sind uns so nah.
Mein Herz verzeih mir, es bleibt wie es ist.
Das Band durchschneiden, das schaffe ich nicht…
Tja, die Liebe kommt in vielen Formen,
und entspricht net imma Normen,
Manche san konservativ,
und lieben si vasteckt und heimlich
Nach aussen hin vui normal,
daheim aba vielleicht als Aal,
manche san da net so brav,
und geben auch ganz offen gas.
Ob im Park, beim Festival
die Liebe, ja, ist eine Qual
und eine, eine, eine Lust,
die befriedigt werden muss!
Tja die Liebe kimmt auf viele Arten
und losst lange auf sich warten.
Manchmal ist man net bereit,
wenn sie plötzlich einischneit.
Weil ma is no grad dabei,
bei da Umasteckerei
und ma nimma weiterkann
a kuarze Pause nur bevor ma weiter tuan kann!
Hol tiaf Luft, du hast die Wahl
die Liebe, ja, ist eine Qual
und eine, eine, eine Lust,
die befriedigt werden muss!
Tja lieben, mmmh auf viele Weisen,
man will essen, man will speisen,
kanbbern, schlecken, schlucken nur
kosten, beißen, schlemmen pur.
I aber hab nie genug,
bin niemals satt, bin niemals klug,
I bims 1 Buffet für zehn
reih um lass ich von mir nehm’.
Ich will dann doch nur gebn,
denn oida ich bin niemals leer.
Nehmt mich haerter,
Ich will mehr!
Immer haerter noch die Liebe!
Immer staerker noch die Hiebe!
Immer tiefer noch die Spuren!
Oh ja ich bin eure Hure …
Es muss nicht immer Liebe sein,
manchmal reicht auch trieb allein,
und die Liebe, die Liebe, ist eine Lust
die befriedigt werden muss!
Es wird langsam spat,
die Augen werdn schwer,
das Bett ruft di,
es ziaht di eini,
der tog war long und schwer.
Du kuschelst di unterd deckn,
mochst die Augn zua,
das Lond der Traeume,
es ruaft di zu sich,
Guat nocht und schlof guat.
Weit, weit weg
am wuelden Meer
der Wind blost so stork her.
Die Hoar die wehn,
die Welln gehen,
du schmeckst das Soiz so sehr.
Du schaust in die Ferne,
du host a Fernweh,
dei Herz wird ach so schwer.
Wohins die ziacht,
du wastas nid,
vielleicht ind gruene Berg.
Du mochst die Augen zua und
gleich drauf wieder auf.
Auf amol
stehst in am Tol,
ois grian, schof und kiah.
Du atmest tiaf die Luft ein
Kraiter so fein,
du drahst di um,
siachst ein Berg,
steig ma auf seis drum.
Da Weg is echt a steiniga,
es wird so karg da ob,
Schritt um Schritt tuast weitagehn,
du wuelst no so viel sehgn.
Kummst am Pass aus,
schaust in die Weitn,
siachst a schene Stadt.
Nah am Meer und in da Fern,
da waratsd du hiaz gern.
Jetzt jamma nit,
es is a gfret.
Du schaust so traurig aus,
des bist du net.
I kenn di guat,
hau drauf in huat,
i was das du no imma bluatst.
Owa hast jetzt gschmeidig a scho gleant, das’d wenn du net verhermst.
Es leb’n afoch weidageht, vo gestan is da schne vaweht,
dei Reue kummt jetz a scho z’spät. Du hast ja so viel schen’s dazählt,
es woa jo schen, also tua net so bled!
Drum entsponn und loch, is scho vorbei.
Da Köllna bringt es Bier herbei
und issas no net gnua und due wuellst no mea,
ruaf mi nua hea
und wir mochen imma weita!
Kumm trink no a Runde mit mir,
bleib no a bissal hier.
Kumm trink no a Runde mit mir.
Bleib no a bissal hier.
I wü meine Wund’n leck’n!
owa sche war’s scho
I wü mi vasteck’n!
owa sche war’s scho
I wer’s scho wegsteck’n!
owa sche war’s scho
Warum tuat’s mi nua reck’n?
owa sche war’s scho
Jetzt reiß di zaum,
da Abend is no jung,
wir reißen des drum a no um.
Daunz a bisl,
hau aussi in Frust,
wennst daunzt, dann kummt die Lebenslust.
Dann is da Rhythmus in dir drin,
die Musik fließt,
während du gibst und du einfach die Bewegung liebst,
Bodywave, während du zurückgehst, Moonwalk
und du gleitest ganz befreit und du den Beat reitest.
Du lochst, du strahlst,
warum net imma so?
So mog i di, so lebensfroh,
und wennst daunn no wen zum daunz’n brauchst
ruaf mi nua hea, wir moch’n imma weita!
Kumm daunz no a Runde mit mir,
bleib no a bissal hier.
Kumm daunz no a Runde mit mir.
Bleib no a bissal hier.
I wü meine Wund’n leck’n!
owa sche war’s scho
I wü mi vasteck’n!
owa sche war’s scho
I wer’s scho wegsteck’n!
owa sche war’s scho
Warum tuat’s mi nua reck’n?
owa sche war’s scho
Kumm singts no a Runde mit mir,
So sche i kaun net mehr.
Kumm singts no a Runde mit mir.
Bleibts no a bissal hier.
I wü meine Wund’n leck’n!
owa sche war’s scho
I wü mi vasteck’n!
owa sche war’s scho
I wer’s scho wegsteck’n!
owa sche war’s scho
Warum tuat’s mi nua reck’n?
owa sche war’s scho
Joah, I steh auf und riach wie a Hund.
Mei Atem is grauslich und trock da mund.
Die finger sie zittern und stinken so schiach,
trotzdem wuell i ma ane einiziagn.
I geh aufn Balkon, des Wetter is sche,
I hob an kaffee und ois is scheiße,
brauch jetzt a Tschick, sonst ziaghts mi glei aus,
i will das as aufhoert “I will raus!”
Da erste Zug, a Hochgenuss,
bessa ois wie jeda Kuss,
I loss es eini’ oh so sche’,
des Zuckn losst noch,
im Rauch i steh.
Da Teifl is jetzt wieda ruhiga!
I bin auf da Orbeit, die Stund is scho long,
die naechste Pause is irgendwann,
Im Sessel is do wetz i mein Orsch hin und her,
trotzdem vageht die zeit net schnölla.
Sui i aufs Klo gehn und durt Ane starten?
I glab dann kann i auf mei Kündigung warten,
I schau auf die Uhr, die Pause is jetzt,
I steh auf und bin ausigwetzt.
Da erste Zug, a Hochgenuss,
bessa ois wie jeda Kuss,
I loss es eini’ oh so sche’,
des Zuckn losst noch,
im Rauch i steh.
Da Teifl is jetzt wieda ruhiga!
Des hin und her es bring mi um,
I wuell net mehr es is so dumm.
Der Stress wird mehr, egal wie i tua
es rauchen es hülft net, es lindert ja nua.
Da erste Zug, a Hochgenuss,
bessa ois wie jeda Kuss,
I loss es eini’ oh so sche’,
des Zuckn losst noch,
im Rauch i steh.
Da Teifl is jetzt wieda ruhiga!
Was is los?
I hear dir scho stundenlang zu,
du laberst mi zu.
Mia foin die Ohrn ab,
kumm zum Punkt
I kratz mir bald die Augen aus,
I hoits neama aus…
Imma nur Raunzen,
a wenn die Sunn scheint.
Imma nur Jammern,
wals die net schert.
Imma nurs Schlechte,
I konns da net recht mochn.
Recht hast awa net heeee.
Wos hastn?
Hot dei Sprechdurchfoi Vastopfung?
Des is mei Hoffnung.
I bins Leid,
wann i ma no fester die Hand ins Gsicht eini hau,
dann wirds mi umhaun…
Imma nur Raunzen,
a wenn die Sunn scheint.
Imma nur Jammern,
wals die net schert.
Imma nurs Schlechte,
I konns da net recht mochn.
Recht hast awa net heeee.
Hostas no net checkt?
Du glabst du spricht purs Goid,
I glab mi hots boid.
Host du kan Respekt?
Vo deine Friende,
wir werdn boid Feinde.
Homma die valetzt?
In deim Stuiz
und dein Kopf aus Huiz?
Hiaz tua ned so entsetzt!
I hear da scho long zua,
i hob hiaz hoid a gnua vo di…
Imma nur Raunzen,
a wenn die Sunn scheint.
Imma nur Jammern,
wals die net schert.
Imma nurs Schlechte,
I konns da net recht mochn.
Recht hast awa net heeee.
Jam dam dei di dei di dei di
Jam dam dei di dei
Jam dam dei di dei di dei di
Jam dam Holarei!
Man hat schon oft gehört von einem Lockenkopf,
Voller Ideen und lustigen Plän‘.
Und klugen Worten auf blöde Sprüche,
sie ist nicht nur Räubertochter, sie schreibt Geschichte.
Sie weiß, was sie will – sie weiß, was nicht.
Sie weiß, was zu viel – was zu wenig ist.
Sie weiß, was sie tun muss – sie weiß, was nicht.
Sie weiß, wie man Räubertochter ist.
Jam dam dei di dei di dei di
Jam dam dei di dei
Jam dam dei di dei di dei di
Jam dam Holarei!
Ronja ist nicht Robin Hood,
Sie stiehlt aus einem andern Grund.
Ronja, sie ist Feministin
und ein bisschen Anarchistin.
Ronja will den Männern lehren,
niemals kann dir was gehören.
Schon gar nicht eine Frau,
das weißt du doch genau!
Doch Männer lieben Eigentum,
Schöne Häuser, Markenschuh‘.
Ronja stiehlt genau was wehtut:
Uhren, Autos, Opas Jagdhut.
Jam dam dei di dei di dei di
Jam dam dei di dei
Jam dam dei di dei di dei di
Jam dam Holarei!
Was du nicht willst, das man dir tut,
dass füg auch keinem Andern zu.
Doch ein bisschen Schabernack,
braucht man gegen Frauenhass.
Nur aufgrund von dem Geschlecht,
nimmt sie sich ihr Diebesrecht.
Was soll eine Ronja tun?
Sie ist ne Frau in Räuberschuhn!
Ist ne Frau mit Räuberhand,
stiehlt Rubin und Diamant,
sie braucht doch – auch Geschäft,
sonst geht es ihrem Business schlecht!
Jam dam dei di dei di dei di
Jam dam dei di dei
Jam dam dei di dei di dei di
Jam dam Holarei!
Ronja ist auf Beutezug
und kriegt dabei nie genug.
Sie kann sich ins Fäustchen lachen,
Männer haben schöne Sachen:
Uhren, Handys, Autos,
Bitcoins nimmt sie lautlos,
Fußball- Shirts, Luxusleder
Zigarren und Motorräder, …
… E-Gitarren, Karpfen-Kescher
Pyrotechnik, Feuerlöscher.
Alles packt sie in den Beutel.
Das ist uns’re Ronja Leute!
Jam dam dei di dei di dei di
Jam dam dei di dei
Jam dam dei di dei di dei di
Jam dam Holarei!
Das ist uns’re Ronja!
Ist sie heute auch da?
Sie macht wie wir leben krank!
Daher ist Ronja Punk!
Ronja stiehlt,
da kann man nichts machen.
Solang auch nur ein Mann
Frauen schlechter behandelt,
als seine Sachen.
Jam dam dei di dei di dei di
Jam dam dei di dei
Jam dam dei di dei di dei di
Jam dam Holarei!
Man hat schon oft gehört von einem Lockenkopf,
Voller Ideen und lustigen Plän‘.
Und klugen Worten auf blöde Sprüche,
sie ist nicht nur Räubertochter, sie schreibt Geschichte.
Jam dam dei di dei di dei di
Jam dam dei di dei
Jam dam dei di dei di dei di
Jam dam Holarei!
Ich bin wieder mal aus,
gute Laune und der Schmäh rennt,
Ich geb einen aus,
doch was fürn Drink nehmen?
Ich schau mich um – Seh was Schwarzes,
Es riecht so gut – Ich glaub ich mag des!
Barkeeper schau her, Was is das hier?
Gwendolin bestellt das anstatt Bier!
Schnapskaffee! egal ob grob oder fein,
Schnapskaffee! soll es sein,
Schnapskaffee! energetischer Tee,
Schnapskaffee! ist worauf ich steh.
Schnapskaffee! manchmal groß manchmal klein,
Schnapskaffee! tu’ mehr Schnaps da rein,
Schnapskaffee! meine dunkle Fee,
Schnapskaffee! tut niemals weh.
Die erste Runde ja – Sie schmeckte schon gut,
Die zweite auch – Sie gab uns Mut,
Die Dritte war – sicher nicht zu viel,
Schnaps auf Wein das lob ich mir!
Und auch die Energie,
einfach weiterzumachen,
nicht aufzuhören,
es krachen zu lassen.
Barkeeper hau rein, Runde vier!
Nein nicht Wein und nicht Bier!
Schnapskaffee! egal ob grob oder fein,
Schnapskaffee! flöße Schnaps mir ein,
Schnapskaffee! energetischer Tee,
Schnapskaffee! ist worauf ich steh.
Schnapskaffee! manchmal groß manchmal klein,
Schnapskaffee! tu’ mehr Schnaps da rein,
Schnapskaffee! meine dunkle Fee,
Schnapskaffee! tut niemals weh.
Ergießt sich heiß das schwarze Wasser,
ergießt sich kalt das Destilat,
egal ob in Glas oder Tasse,
egal dir Wirkung ist fatal.
Schnapskaffee! egal ob grob oder fein,
Schnapskaffee! flöße Schnaps mir ein,
Schnapskaffee! energetischer Tee,
Schnapskaffee! ist worauf ich steh.
Schnapskaffee! manchmal groß manchmal klein,
Schnapskaffee! tu’ mehr Schnaps da rein,
Schnapskaffee! meine dunkle Fee,
Schnapskaffee! tut niemals weh.
Jetz sitz i scho wieda do,
sinnier über ois was scho moi woa.
Üba ois, was vielleicht kummt,
und fühl mi dobei ah no dumm.
Da Ausblick is a net so guat,
Klima-Politik, es brennt da Huat.
Ma kennt so vü tuan
und i fühl mi nua valuan…
So wird des nix!
Denk I ma, wann I im zimma sitz.
So wird des nix!
Die Lage is total vazwickt.
So wird des niiiix!
I wü des ois vagessen.
So wird des nix!
So wird des nix!
I frog mi oft, wos I do tua,
sitz da oafoch gedankenvaluan.
Kreis um Kreis in meim Kopf,
im Hois da sitzt a fetter Kropf.
Ohnmacht, Zorn, Vazweiflung,
und dann die Selbstgeißlung.
Mim Kopf in de Hend vasteck I mi,
ob des was wird, I glabs nid…
So wird des nix!
Denk I ma, wann I im zimma sitz.
So wird des nix!
Die Lage is total vazwickt.
So wird des niiiix!
I wü des ois vagessen.
So wird des nix!
So wird des nix!
So wird des nix!
Denk I ma, wann I im zimma sitz.
So wird des nix!
Die Lage is total vazwickt.
So wird des niiiix!
I wü des ois vagessen.
So wird des nix!
So wird des nix!
Woa des friaha ned leichta?
Oda hob is damois no net gsehn?
Die Hittn brennt, die Zeit varrennt.
Mochma die Augen zua!
I hob vo dera Wirklichkeit gnua…
So wird des nix!
Denk I ma, wann I im zimma sitz.
So wird des nix!
Die Lage is total vazwickt.
So wird des niiiix!
I wü des ois vagessen.
So wird des nix!
So wird des nix!
So wird des nix!
Denk I ma, wann I im zimma sitz.
So wird des nix!
Die Lage is total vazwickt.
So wird des niiiix!
I wü des ois vagessen.
So wird des nix!
So wird des nix!
Wines Abends fein rausgehen,
wir trinken, wir tanzen,
wir lassens uns gutgehen.
Auf der Pirsch nach neuen Freunden,
gehen wir durch die Straßen,
da hören wir Musik.
Es fährt direkt ins Tanzbein ein.
Wir können nicht anders,
einfach los…
Ein Schritt zurück,
und Zwei nach vorne,
hopsen im Kreis,
so kanns gehen.
Ein Schritt zur Seit‘
und Zwei nach hinten,
im Kreise drehen,
und einschlagen.
Ein Schritt zurück,
und Zwei nach vorne,
hopsen im Kreis,
so kanns gehen.
Ein Schritt zur Seit‘
und Zwei nach hinten,
im Kreise drehen,
und einschlagen.
Eins, zwei Runden haben wir schon getanzt,
etwas außer Atem, gut gelaunt,
bestellen uns einen Met.
Freundliche Gesichter, so viel Spaß,
der Tisch zu dem wir dazu sind,
gibt auch schön Gas.
Da kommt die Musik,
das Tanzbein kann nicht still sein,
auf die Tanzfläche! los…
Ein Schritt zurück,
und Zwei nach vorne,
hopsen im Kreis,
so kanns gehen.
Ein Schritt zur Seit‘
und Zwei nach hinten,
im Kreise drehen,
und einschlagen.
Ein Schritt zurück,
und Zwei nach vorne,
hopsen im Kreis,
so kanns gehen.
Ein Schritt zur Seit‘
und Zwei nach hinten,
im Kreise drehen,
und einschlagen.
Hey!
Als ich einst in den Wald raus ging,
entdeckt‘ ich dort ein gülden Ding,
erst nur ein blitzen, dann bling,
Farbelhaft! Ein prächtig Ring.
So gleich erwacht ein Traum in mir,
wie diesen Ring ich bring zu ihr,
muss nur zum Schneider und Barbier,
und dann klingle ich um vier.
Der Plan war gut, denkt ihr gar,
zweifellos und wunderbar,
doch leider wurde ich gewahr,
dass sie mir nicht versprochen war.
Ohh, dies Gefühl es bring mich um,
macht mich stumm,
es macht taub und blind und dumm.
Sag mir wann,
werden die Träume wahr?
Nimmt sie mich war?
Wird es endlich klar?
Sag mir wann,
kommen meine Gefühle an?
im neuen zuhause dann?
Wann fängt es endlich an?
Sag mir wann,
bin ich bereit,
für die Ewigkeit,
mit meiner holden Maid?
Sag mir wann,
kommen wir zusammen?
Wann können wir zusammen sein?
Als ich einst über Wellen sprang,
so fröhlich hüpf am Stand entlang,
glaubt ihr mir nicht was ich da fand,
ein Türschloss rostig rot im Sand.
So gleich entstand ein Bild vor mir,
dies Schloss, Teil einer mächtig Tür,
aus Eibe und mit Ranken-Zier,
den Schlüssel dafür schenk ich ihr.
Das Tor zu uns’rem trauten Heim,
mit Pferd, Haus, Hof und Kinderlein.
Einzig Makel an dem Reim,
zurzeit bin ich komplett allein.
Ohh, dies Gefühl es bring mich um,
macht mich stumm,
es macht taub und blind und dumm.
Sag mir wann,
werden die Träume wahr?
Nimmt sie mich war?
Wird es endlich klar?
Sag mir wann,
kommen meine Gefühle an?
im neuen zuhause dann?
Wann fängt es endlich an?
Sag mir wann,
bin ich bereit,
für die Ewigkeit,
mit meiner holden Maid?
Sag mir wann,
kommen wir zusammen?
Wann können wir zusammen sein?
Als ich einst einen Berg rauf rann,
und schnaufend kam am Gipfel an,
dreh mich um und merkt so dann,
nicht allein‘ war ich am Kamm.
So gleich sie zu mir rüber sieht,
während sie ihre Beine rieb,
ein Wesen zart, rein, stolz und lieb.
Wie es ein Poet einst schrieb.
Und als ich dann ihr Lächeln sah,
da wurde es mir sonnen klar:
Es war die Frau, die ich gewahr,
in meinen Träumen all die Jahr.
Ohh, dies Gefühl es bring mich um,
macht mich stumm,
es macht taub und blind und dumm.
Sag mir wann,
werden die Träume wahr?
Nimmt sie mich war?
Wird es endlich klar?
Sag mir wann,
kommen meine Gefühle an?
im neuen zuhause dann?
Wann fängt es endlich an?
Sag mir wann,
bin ich bereit,
für die Ewigkeit,
mit meiner holden Maid?
Sag mir wann,
kommen wir zusammen?
Jetzt ist die Zeit gekommen!
Sie ist da
Ich halt sie fest arm
Es ist so wohlig warm
In meinem Herzen dann
Sie ist da
Ich liebe sie so sehr
Und es wird noch mehr
Für immer meine liebste
Ja,
Bitte halt mich fest,
Dass du mich nie verlässt
Zusammen bis zu guter letzt
Für immer,
Bleiben wir zusammen,
ein ganzes Leben lang.
Überfordert, unterfordert,
vü zvü los, vü zu fad,
owizahn, üwadraht,
konn’s net, normal!
Unterfordert, überfordert,
vü zvü los, vü zu fad,
owizahn, üwadraht,
i konn’s net, normal!
I sitz herum…
I schau in’d Weit’n nix zum tuan…
I denk no warum? I wer doch zoit dafia, bin i dumm…
Do kimmt da Chef und legt zich neich’s Packln hin.
I denk’s ma moi durch und optimier ois wos i konn…
Überfordert, unterfordert,
vü zvü los, vü zu fad,
owizahn, üwadraht,
konn’s net, normal!
Unterfordert, überfordert,
vü zvü los, vü zu fad,
owizahn, üwadraht,
i konn’s net, normal!
Da optimale Weg is zerst den faden Schaß und dann Spaß…
I schoff’s net fokussiern, konzentriern, goa ka Chance…
Vü z’vü zum tuan – Die Zeit varunnan, ois is valuan…
Vü z’wenig Zeit – I pocks’s net bin I z’bled oda gscheid?
Überfordert, unterfordert,
vü zvü los, vü zu fad,
owizahn, üwadraht,
konn’s net, normal!
Unterfordert, überfordert,
vü zvü los, vü zu fad,
owizahn, üwadraht,
i konn’s net, normal!
Gwendolin ist wieder da,
kurz vor dem Winter.
Die Bande von Barden,
Halunken und Dichtern.
Wir machen Straßen unsicher.
Wir führen uns auf wie’s uns beliebt.
Wir bringen frischen Wind rein.
Wir halten uns nicht klein.
Und wenn es etwas gibt,
was uns da nicht gefällt,
dann ziehen wir halt weiter,
es gibt Nichts was uns hält.
Willst du mehr sehen?
Willst du mit uns untergehen?
Siehst du die Vögel fliegen?
Wir wollen diese Freiheit fühlen!
Wie sie in den Süden ziehen,
dem Winter entfliehen.
Gib dich den Gefühlen hin!
Lass dich fallen. Lass dich treib’n.
Weil wir wie Vögel sind.
Nichts kann uns halten hier!
Man munkelt leise vor sich hin,
wer macht so nen Lärm?
Es ist die Bande Gwendolin,
kommt feiert mit uns gern!
Wir sind laut, trinken gerne Bier,
genießen unser Leben.
Mit uns fängt die Feier an,
stecht ein neues Fass an!
Und ist die Feier aus,
dann müssen wir wohl weiterziehen.
Wir finden noch was Neues,
wir wollen niemals schlafen gehen.
Willst du mehr sehen?
Willst du mit uns untergehen?
Siehst du die Vögel fliegen?
Wir wollen diese Freiheit fühlen!
Wie sie in den Süden ziehen,
dem Winter entfliehen.